Gurtförderer, GF

  • für einen kontinuierlichen Transport und zu Überwindung von Höhen als Steiggurtförderer oder auf Gefälle stehend
  • Abmessungen nach Kundenwunsch bzw. Art des Fördergutes
  • Tragkraft bis ca. 200 kg Gesamtbelastung als Standard, höhere Belastungen auf Anfrage
  • geräuscharm auch bei hoher Geschwindigkeit, wartungs- und verschleißarm
  • Modulelement einer größeren Förderstrecke
  • ausschließlich für Stückgut, nicht für Schüttgut !

Lieferzeit: in der Regel 8-9 Arbeitswochen

Fördergutbeispiel 22
    Diverse schwere Bauteile mit Flansch
Diverse schwere Bauteile mit Flansch
  • Ohne zusätzlicher Trägerplatte mit einer glatten und ebenen Laufläche
  • Auf Trägerplatte stehend
Fördergutbeispiel 20
    Reifen
Reifen
  • mit und ohne Felge
  • Auflage auf einer Ebene
Fördergutbeispiel 19
    Möbel, unebene Fläche
Möbel
  • Unterseite nicht glatt und uneben
  • Standfeste Auflagepunkte
Fördergutbeispiel 14
    Kleinteile
Kleinteile
  • z.B. Schrauben und Muttern, gestanzte oder gelaserte Stahlteile etc.
  • scharfkantig, staubig oder ölig?
Fördergutbeispiel 07
    Getränkekisten
Getränkekisten
  • voll oder leer
  • Längs- und Quertransport
Fördergutbeispiel 13
    Kartons
Kartons
  • von klein bis groß
  • stabil und trocken, nicht feucht!

Abmessungen und Ausführung

L =
Gurtfördererlänge je nach Fördergut, Belastung und Nutzbreite bis zu 30.000 mm frei wählbar
NB =
Nutzbreite
BH =
Bauhöhe ist das Maß von Boden (bzw. Auflagefläche) bis Oberkante Gurt

Ausführung

  • Stahlprofile pulverbeschichtet in Standard RAL 5010 enzianblau oder RAL 7040 fenstergrau
  • andere RAL-Farbtöne gegen einen einmaligen Aufpreis von € 200,00.

Motor

Der Antrieb eines Elementes erfolgt durch einen Drehstromgetriebemotor (Drehstrom-Asynchrongetriebemotor), Standardfabrikate sind SEW und Getriebebau Nord.

Die Kraftübertragung erfolgt mittels Einfachkettenrad über-Rollenkette auf die Antriebstrommel.

Die Motorlage ist je nach Förderelement und Funktion verschieden und insbesondere abhängig von der Bauhöhe des Elementes.

Standardmäßig verwenden wir Schnecken-, Stirnrad-,Flach- und Kegelradgetriebemotore.

Mögliche Optionen:

  • Frequenzumrichter
  • Bremse
  • Fremdlüfter
  • Thermokontakt
  • steckbare Motoranschlüsse
  • und vieles mehr

Gurtabtragung

  • im Obertrum auf Segmentblechen, bei großen Längen ggfs. mit Lüftungsrollen
  • im Untertrum auf kugelgelagerten Tragrollen

Gurt

  • Standard: PVC – Gurt, dunkelgrün/antrazit/schwarz
  • Sonderausführungen:
    • Oberfläche strukturiert (für Steigungen und ggfs. Gefälle)
    • mit Wellenkanten (Seitenführung)
    • mit Querstollen (für Steigung und ggfs. Gefälle)
    • mit ein- oder beidseitigen Keilführung für die Einhaltung der Spur bei langsamen Geschwindigkeiten und bei ähnlichem Verhältnis von Länge zu Nutzbreite
  • Verbindung: - verschweißt (endlos)
  • geklammert

Antrieb / Antriebstrommel / Umlenktrommel / Spannstationen

Beim Transport in nur eine Richtung sitzt der Drehstromgetriebemotor am Ende des Gurtförderers rechts oder links.

Ist ein Reversierbetrieb (Vor- und Rücklauf) notwendig, wird der Antrieb mit 2 zusätzlichen Umlenkrollen mittig unterhalb des Gurtförderers platziert.

Die Antriebstrommel hat eine Kettenverbindung zum Getriebemotor.

Der Rohrmantel ist jeweils bei der Antriebs- und Umlenktrommel ballig gedreht um den Gurt in der Spur zu halten.

Jeder Gurtförderer besitzt eine Spannstation, um den Gurt, insbesondere nach vielen Betriebsstunden, in die optimale Spannung zu bringen. Zusätzlich ist eine Feinjustierung für eine Gurtlaufkorrektur vorhanden.

Bei einer Gurtfördererlänge ab 8.000 mm sorgt eine zusätzliche Spannstation für eine optimale Einstellung.

Unterstützungen

Die Bauhöhe des Gurtförderers ist frei wählbar. Die Unterstützungen sind als Standard an dem Gurtfördererrahmen verschraubt.

Je nach Anforderung sind 2 Ausführungen möglich:

H-Brückenfuß, höhenverstellbar

Standardmäßig verschraubt, für den waagerechten Transport, mit einem Verstellbereich von +/- 30 mm per Gewindespindel.

L-Brückenfuß

Verschraubte Brückenfußvariante mit einem großen Verstellbereich, die Langlöcher ermöglichen eine stufenlose Höhenverstellung.

1. Seitenführungen/ Aufgabehilfen

Zur Sicherung der Förderfunktion werden eingesetzt:
  • feste Seitenführungen aus Stahl- bzw. Kunststoffprofilen, Rollenleisten oder Topfrollen
  • verstellbare Seitenführungen mit Halterungen zur Breiten- und ggfs. Höhenverstellung
  • Kunststoffdichtlippen

Ein Trichter an der Aufgabeseite sorgt für ein exaktes Befüllen. (Achtung: nur Stückgut, kein Schüttgut!)

2. Steuerung

Wir führen sowohl einfache Einzelplatz- als auch komplexe Anlagensteuerungen aus und übernehmen die Elektromontage.

3. Montage

Wir führen die mechanische Montage einzelner Elemente oder kompletter Förderanlagen fachmännisch aus.