014Projekt: Integration in eine Prüfzelle|Lieferzeitraum : Juli 2019

Merkmale

Verwendete Förderer

DER KUNDE: KLUMA GmbH

Um die hohen Anforderungen der Automobilindustrie zu erfüllen, arbeiten bei aufwendigen Projekten, wie der Roboter Prüfzelle, mehrere Unternehmen gemeinsam an einer Lösung. Die Firma KLUMA GmbH plant, koordiniert und baut letztendlich auch die gesamte Prüfzelle. Dank Ihrer jahrelangen Erfahrung in der Automatisierung von Montage- und Prüfzellen, insbesondere in der individuellen Konzeptionierung von elektrischer, pneumatischer und hydraulischer Automation, sind sie die optimale Adresse für die Integration von hochpräzisen Messtechniken.

Bei diesen Messtechniken arbeitet die KLUMA GmbH eng mit dem weltweit agierenden Anbieter von Systemlösungen und Software für industrielle Bildverarbeitung NeuroCheck GmbH zusammen. Neben speziellen Hardwarelösungen bietet dieser Partner auch die passende Software, sowie die Steuerung für das gesamte Projekt an.

Die Aufgabe: Synchronisation von Mess- und Fördertechnik

Die Herausforderung des Projekts bestand in der Synchronisation der Mess- und Fördertechnik. Die Aufgabe sah vor, in der geplanten Anlage verschiedene Verdichter bzw. Kompressoren für die Transportkühlung in der Automobilindustrie auf Vollständigkeit der verbauten Komponenten hin zu überprüfen. Im Anschluss sollen die Verdichter, entsprechend dem Ergebnis in einen Bereich für korrekte und nicht korrekte, verteilt werden um sie somit zum Weitertransport bzw. zur Überarbeitung aufzuteilen.

Im Laufe der Planung wurde das Projekt zunächst auf nur einen Typ reduziert. Dabei bestand weiterhin die Aufgabe die Anlage so auszulegen, dass eine Erweiterung des Systems um zusätzliche Typen, kurzfristig und ohne große Umbauarbeiten an der bestehenden Anlage zu realisieren ist. Die Anforderung an die Fördertechnik lag nicht nur im Transport, sondern vor allem auch in der genauen Positionierung, des auf einen Warenträger befestigten Verdichters im Bereich des Roboterprüfarms. Dieser fährt einen genau definierten Weg ab, um alle Parameter zu prüfen und richtet sich nicht selbstständig nach dem Werkstück aus. Zudem musste die Konstruktion der Fördertechnik, vor allem im Bereich der Prüfzelle, an diese angepasst und nach dem Aufbau des bereits bestehenden Layouts der NeuroCheck GmbH ausgerichtet werden.

Ein modularer Bauansatz mit Vorbereitung auf die nächsten Ausbaustufen, an dem sehr schnell und einfach weitere Elemente ergänzt werden können, ist hier die optimale Lösung. In der ersten Ausbaustufe wird die Trägerplatte noch manuell auf die vorgelagerte Fördertechnik aufgegeben, der QR-Code für den Prüfvorgang des Systems gescannt und in die Zelle verfahren. Dort wird der Werkstückträger über ein pneumatisches Systems in Längs- und Querrichtung ausgerichtet und anhand 24 definierter Positionen durch den Roboterarm sowie weiterer Kamerasysteme auf Vollständigkeit aller Komponenten hin überprüft. Nach der Prüfung fährt der Warenträger mit Verdichter aus der Prüfzelle und wird, entsprechend dem Prüfergebnis, bei positivem Befund zum weiteren Verarbeiten mittels eines Kettenausschleusers auf eine Abnahmeposition verfahren, oder aber zur Nachbearbeitung auf einen entsprechenden Platz transportiert.

An der Nachbearbeitungsposition ist ein Kontrollsystem vorhanden, das dem Werker alle Informationen zur Verfügung stellt, die das Prüfsystem erarbeitet hat. So kann er die notwendigen Änderungen vornehmen und im Anschluss das Werkstück als kontrolliert und in Ordnung quittieren. Für eine Erweiterung des Systems sind bereits verschiedene Vorkehrungen getroffen worden. So lässt sich die Einlaufstrecke beliebig erweitern und kann so als Pufferstrecke aber auch als Knotenpunkt zum Einbringen diverser weiterer Prüfobjekte dienen. Die Anlage ist bereits mit einer komfortablen Breite und Traglast konstruiert, um größer dimensionierte Warenträger befördern und prüfen zu können. Auch zum Weitertransport anderer Typen nach der Prüfzelle ist der Kettenausschleuser bereits mit einem zusätzlichen Kettenstrang und einem reversiblen Antrieb ausgelegt.

DER KUNDENNUTZEN

Die individuell geplante Förderanlage der ALFOTEC GmbH stellt eine optimale Ergänzung zur Roboterprüfzelle der NeuroCheck GmbH dar und ermöglicht es dem Endkunden der KLUMA GmbH, die fertigen Verdichter mit einem zuverlässigen Qualitätssiegel zu versehen. Dabei bietet das Fördersystem:

  • Präzisen Transport und Ausrichtung der Werkstückträger.
  • Fixierung des Verdichters in der Prüfposition.
  • Individuellen Weitertransport entsprechend dem Prüfergebnis.
  • Modulare Erweiterung, sowie austauschbare Konstruktion.
  • Eine bereits auf zukünftige Anforderungen hin konzipierte Bauform.

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