Rollenbahn ohne Antrieb, LTR

  • Tragkraft bis 1.200 kg Flächenlast pro Meter
  • Rollenbahn ohne Antrieb
  • Abmessungen nach Kundenwunsch bzw. Art des Fördergutes
  • Winkelprofile und Tragrollen in verschiedenen Abmessungen
  • mit festverschraubten Tragrollen
  • preiswert und sehr variabel

Lieferzeit: in der Regel ca. 6 Arbeitswochen

Fördergut-Beispiele

Fördergutbeispiel 02
    Holzpaletten, längs
Holzpaletten
  • mit 2 oder 3 oder mehreren durchgehenden Längskufen
  • Europaletten, Industriepaletten, Düsseldorferpaletten
  • nur Längstransport
Fördergutbeispiel 15
    Kunststoffkisten
Kunststoffkisten
  • auch als „Schäferkisten“ bekannt
  • Unterseite ebenflächig oder mit umlaufenden Rand
Fördergutbeispiel 13
    Kartons
Kartons
  • von klein bis groß
  • stabil und trocken, nicht feucht!
Fördergutbeispiel 07
    Getränkekisten
Getränkekisten
  • voll oder leer
  • Längs- und Quertransport
Fördergutbeispiel 06
    Fässer
Fässer
  • Unterseite geschlossen und ebenflächig
  • Unterseite mit umlaufenden Rand
Fördergutbeispiel 16
    Langmaterialien, längs
Langmaterialien
  • Profile, Rohre +Rundstahl
  • lose oder gebündelt
  • nur Längstransport
Fördergutbeispiel 20
    Reifen
Reifen
  • mit und ohne Felge
  • Auflage auf einer Ebene
Fördergutbeispiel 10
    Holzbretter, Marmorplatten, Steinplatten
Holzbretter, Marmorplatten etc.
  • lose oder gestapelt
  • auch mit kratzempfindlichen Oberflächen
Fördergutbeispiel 23
    Stahlgestelle in unterschiedlichen Ausführungen, längs
Stahlgestelle
  • Zur Aufnahme von Halbfertigteilen wie in der Automobilindustrie
  • nur Längstransport

Abmessungen und Ausführung

L =
Rollenbahnlänge bis maximal 6.000 mm frei wählbar, jedoch ist es wegen des Transportes sinnvoller, Elemente bis max. 3.000 mm zu wählen
NB =
Nutzbreite bis max. 2.500 mm (bei größeren Breiten ist eine geteilte oder eine mehrsträngige Ausführung möglich)
BH =
Bauhöhe ist das Maß von Boden (bzw. Auflagefläche) bis Oberkante Tragrolle
T =
Teilung ist der Abstand zwischen zwei Tragrollen (Mitte / Mitte), sie wird ermittelt in Abhängigkeit der Fördergutlänge und der Belastung.
A/E =
die Anfangs- und Endteilung ergibt sich aus der Länge (L) und der Anzahl der Teilungen (T)
BD =
der Bohrungsdurchmesser wird bestimmt durch das Innengewinde in der Achse der Tragrolle. Die Bohrungshöhe bestimmt die Lage der Tragrolle im Profil. Wenn die Tragrolle unter Profiloberkante liegt, ergibt sich eine Seitenführung

Ausführung

Stahlprofile pulverbeschichtet in Standard RAL 5010 enzianblau oder RAL 7040 fenstergrau. Andere RAL-Farbtöne gegen einen Aufpreis von € 200,00. Verzinkte oder V2A-Ausführung auf Anfrage. Seitenprofile aus gekanteten Blechen sind ebenfalls möglich.

Seitenprofile

Als Standardwinkel stehen Ihnen folgende Profile zur Verfügung (H x B x S):
  • 40 x 40 x 3 mm (bis 50 kg pro Meter)
  • 60 x 40 x 5 mm (bis 400 kg pro Meter)
  • 80 x 40 x 6 mm (bis 800 kg pro Meter)
  • 100 x 50 x 6 mm (bis 1000 kg pro Meter)
  • 120 x 80 x 8 mm (bis 1200 kg pro Meter)
  • 160 x 80 x 12 mm (ab 1200 kg pro Meter)

Tragrollen

Die Tragrollen sind in den Seitenprofilen fest verschraubt.

TR0:

Tragrollen mit ein oder zwei Kugelreihen in einem Kunststoffgehäuse, Kugelreihen in Normalstahl oder V2A, für geringe Belastungen

  • Kunststofftragrollenlager mit ein oder 2 Kugelreihen aus Normalstahl oder V2A
  • mögliche Rohrdurchmesser:
    • Stahlrohr: 30, 40 oder 50, stahlblank oder galvanisch verzinkt
    • V2A-Rohr: 30, 40 oder 50 mm
    • Kunststoffrohr blau, 30 oder 50 mm
  • Achse stahlblank oder galvanisch verzinkt oder aus V2A
  • Optional mit PVC-Überzug, grau, Härte ca. 63° Shore, Stärke 5 mm, möglich bei Stahlrohren mit Durchmesser 40 mm und 50 mm

TR1:

Tragrollenlager mit Konuskugellager für geringe und mittlere Belastungen und für Rollenbahnen, die auf Gefälle stehen.

  • Tragrollenlager mit Konuskugellager:
    • Tragrollenlager aus Stahl, galvanisch verzinkt, mit Kugellager aus Normalstahl
    • Kunststofftragrollenlager mit Kugellager aus Normalstahl oder V2A
  • mögliche Kombinationen:
    • mit Stahltragrollenlager und Rohr 30, 40, 50, 60 und 80 mm
    • mit Kunststofftragrollenlager und Kunststoffrohr 50 mm
  • Achse stahlblank oder galvanisch verzinkt oder aus V2A
  • Optional mit PVC-Überzug, grau, Härte ca. 63° Shore, Stärke 5 mm, möglich bei Stahlrohren mit Durchmesser 40, 50, 60 und 80 mm

TR2:

Tragrollenlager mit Rillenkugellager für hohe Belastungen

  • Tragrollenlager aus Stahl verzinkt mit Rillenkugellager stahlblank oder V2A
  • mögliche Rohrdurchmesser:
    • Stahlrohr: 50, 60, 80, 89 oder 108 mm, stahlblank oder galvanisch verzinkt
    • V2A-Rohr: 50, 60, 80, 89 oder 108 mm
  • Achse stahlblank oder galvanisch verzinkt oder aus V2A
  • Optional mit PVC-Überzug, grau, Härte ca. 63° Shore, Stärke 5 mm, möglich bei Rohren mit Durchmesser 50, 60 und 80 mm

Unterstützungen

Die Höhe ist frei wählbar. Je nach Anforderung sind 3 Ausführungen möglich, s.u.:

H-Brückenfuß, höhenverstellbar

Standardmäßig verschweißt für den waagerechten Transport, mit einem Verstellbereich von +/- 30 mm per Gewindespindel. Der H-Brückenfuß ist optional auch in verschraubter Ausführung erhältlich.

G-Brückenfuß

Verschraubt und mit einem großen Verstellbereich. Dank dem Fußoberteil kann eine Neigung (Gefälle) der Rollenbahn bis zu 17,5° eingestellt werden. Der Teleskopfuß ermöglicht ein einfaches und schnelles Verstellen der Bauhöhe.

L-Brückenfuß

Verschraubte Brückenfußvariante mit einem großen Verstellbereich und hoher Belastungsfähigkeit. Die Langlöcher ermöglichen eine stufenlose Höhenverstellung.

1. Seitenführungen

Zur Sicherung der Förderfunktion werden eingesetzt:
  • feste Seitenführungen aus Stahl- bzw. Kunststoffprofilen, Rollenleisten oder Topfrollen
  • verstellbare Seitenführungen mit Halterungen zur Breiten- und ggfs. Höhenverstellung

2. Endanschläge/Aufgabehilfen/Rammböcke

Am Auslauf der Rollenbahn oder bei der Änderung der Förderrichtung werden aus Sicherheitsgründen und zur besseren Handhabung festverschweißte oder verschraubte Endanschläge eingesetzt.
Bei der Aufgabe des Fördergutes per Hubgerät oder Kran empfehlen wir den Einsatz einer Aufgabenzentrierung.
Um die Rollenbahn vor mechanischen Beschädigungen zu bewahren, ist ein separat stehender Rammbock sinnvoll.

3. Klappdurchgang

An Stellen, wo die Förderstrecke einen betrieblichen Fussweg kreuzt, werden Klappdurchgänge eingesetzt.

4. Verfahrbares Untergestell

Ein verfahrbares Untergestell mit Bock- und Lenkrollen ermöglicht ein einfaches Verschieben des gesamten Förderelementes.

5. Mehrstöckige Rollenbahn

6. Dreheinheit

Mit einer Dreheinheit kann die Förderrichtung einer Rollenbahn um 90°/180°/ 270° oder 360° endlos geändert werden.