003Projekt: Schwerlast-Kettenförderer|Lieferzeitraum : März 2012

Merkmale

Verwendete Förderer

Zu beförderndes Gut:

  • Runde und quadratische Stahlvollprofile

Anwendung Branche

  • Maschinenbau

Der Kunde: MFL - Maschinenfabrik Liezen und Gießerei

Die international agierende MFL – Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H. – ist auf Engineering, Konstruktion und Fertigung komplexer Maschinen und Anlagen spezialisiert. Spezialkomponenten und Baugruppen, sowie Stahlgussteile komplettieren das Leistungsportfolio. MFL wurde vor über 70 Jahren am Standort Liezen in der Steiermark gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter dem Motto „Perfection in all Areas“ bietet es seinen Kunden ein perfektes Fundament für zuverlässiges Engineering, kundenindividuelle Fertigung und präzise Projektumsetzung.

Die Aufgabe

MFL beauftragte uns mit dem Bau eines frei stehenden Schwerlast-Kettenförderers. Dieser sollte diverse Stahlvollprofile mit unterschiedlichen Längen und Querschnitten transportieren. Und so einen größeren Materialvorrat für die nachgeschaltete Säge bilden. Gleichzeitig sollten Bedienpersonal eingespart bzw. Personalkosten reduziert werden.

Die Herausforderungen

Es galt:
  • zu berücksichtigen, dass die Aufgabe per Kran bzw. manuell erfolgen sollte
  • die neue Lösung in die vorhandene Abnahmeeinrichtung zu integrieren
  • eine wetterfeste Lösung für den betrieblichen Außenbereich zu entwickeln, die selbst bei Temperaturen von -10 bis + 35 °C und einer Luftfeuchtigkeit von max. 95% betriebssicher ist
  • die Förderanlage auf eine Gesamtbelastung von bis zu 34.000 kg auszulegen

Die Lösung – der Förderablauf

Der Kettenförderer wird in der Zufuhr einer Sägeanlage integriert, mit der schwere Stahlvollprofile einzeln geschnitten werden. Er soll als Teil einer automatischen Sägeanlage gleichzeitig als Vorratsmagazin dienen.

  • 1. Das Rohmaterial wird manuell auf dem Kettenförderer im Bund zu je vier Stück abgelegt. Die bei der Beladung entstehenden Stöße auf die Strangketten werden durch den Einbau von Gummidämpfmatten zwischen Kettenfördereroberbau und -unterbau reduziert.

  • 2. Der Kettenförderer transportiert das Material bis zum Endanschlag und bleibt solange in Betrieb, bis mindestens zwei von fünf integrierten Sensoren ansprechen und die Meldung „Material am Anschlag ausgerichtet“ auslösen.

  • 3. Da das Material durch das manuelle Beladen nicht parallel zu den Anschlägen liegt, kann es während des Ausrichtungsprozesses zu erhöhtem Verschleiß zwischen Material und Kette kommen. Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine sehr robuste Förderkette vom Typ FVT 250 mit Teilung 160 mm.

  • 4. Nach dem Ausrichten am Endanschlag wird der Kettenförderer abgeschaltet und jeweils ein Profil durch die vorhandene Übergabeeinrichtung über den Materialanschlag angehoben, auf einen Rollenförderer abgelegt und zur Säge transportiert.

  • 5. Nun kann der Kettenförderer das nächste Profil bis zum Endanschlag transportieren und bleibt solange in Betrieb, bis wieder mindestens zwei Sensoren ansprechen und die Meldung „Material am Materialanschlag ausgerichtet“ auslösen.

Technische Details

1. Fördergüter

Folgende Güter werden befördert: Runde und quadratische Stahlvollprofile mit unterschiedlichen Längen (2.500 – 13.000 mm), Querschnitten (60 – 250 mm) mit einem Stangengewicht von max. 6.500 kg/Stück.

2. Lieferungs- und Leistungsumfang

  • Förderanlage
  • Projektierung, Herstellung, Lieferung
  • 5 Kettenförderer

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